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FdM-Presseerklärung zur Kabinettsvorlage des Mediationsgesetzes am 12.01.2011
Mediationsgesetz in aktueller Form untauglich – FdM fordert komplette Überarbeitung
Medienberater warnen vor Manipulationen und unübersichtlicher Inkompetenz

Waiblingen, den 14.01.2011. Basierend auf europäischen Überlegungen aus dem Jahr 2002 und auf niedersächsische Gesetzentwürfe der CDU und FDP aus dem Jahr 2007 hat das Justizministerium unter Leitung der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, dem Bundeskabinett am 12.01.2011 das Mediationsgesetz (MediationsG) zur Verabschiedung vorgelegt. Das Gesetz soll als nebenund ersatzgerichtliches Klärungs- und Schiedsgremium gerichtsnahe, gerichtsinterne und außergerichtliche Problematiken und Konflikte mediativ organisieren und klären. Öffentliche Berichterstattungen verweisen in dem Zusammenhang für außergerichtliche Mediations-Problematiken beispielhaft auf die Konfliktangelegenheit Stuttgart 21 mit dem Mediator Heiner Geissler, CDU.

Die gesetzbegleitende Kommentierung stellt fest:
„Mediation ist ein Verfahren, das noch stark in der Entwicklung begriffen ist. Von einem bereits klar umrissenen Berufsbild kann noch nicht ausgegangen werden.“
Über die Handhabung der Informationspflichten gibt es keinerlei Daten: „Dies beruht insbesondere darauf, dass zum einen das Berufsbild des Mediators nicht gesetzlich geregelt ist und zum anderen viele Mediatorenverbände entsprechende Daten der Öffentlichkeit nicht zugänglich machen. Soweit die Verbände Zahlen veröffentlichen, geben diese im Übrigen keinen sicheren Anhaltspunkt über die Anzahl der in Deutschland tätigen Mediatorinnen und Mediatoren, zumal Mediatorinnen und Mediatoren nicht selten in mehreren Verbänden organisiert sind. Einschlägiges Datenmaterial ist vor diesem Hintergrund nicht zugänglich.“
Der Mediator, verlangt der Entwurf, stellt in eigener Verantwortung seine geeignete Ausbildung und regelmäßige Fortbildung sicher. Eine detaillierte Regelung des Berufsbildes mit einheitlichen Aus- und Fortbildungsstandards, ist daher nicht erforderlich. Für Zulassungsvoraussetzungen für eine Mediatorentätigkeit sollen Kammern und Verbände zuständig sein, die wiederum weder qualitativ noch nach ihrer politischen oder wirtschaftlichen Unabhängigkeit geprüft wurden.

Mit Befremden nimmt die Fachvereinigung der Medienberater zur Kenntnis, dass die hochrangigen Regierungsvertreter in ihrer Kabinettssitzung einem unvollständigen und sichtbar mangelhaften Gesetzesentwurf zugestimmt haben, der die Mediatorenauswahl unbestimmten, politisch und fachlich ungeprüften Kammern und Lobby-Verbänden und die Mediatorenqualifikation den Mediatoren selbst überantwortet. Ohne Zugangsschranken, Qualitätskontrollen und prüfbare Objektivierungsgrundlagen mit sicherer Ausschaltung von Lobby-Interessen wird nach Ansicht der Fachvereinigung der Medienberater jeder Manipulation Tür und Tor geöffnet. Bemängelt wird weiter, dass wichtige Meinungsbilder und –bildner zu dem Vorhaben nicht gehört und berücksichtigt wurden. So hat und benutzt der FdM seit 1982 objektivierte Prüf- und Bürgenverfahren zur Qualitätssicherung von Medienberatung sowie Geschäftsbedingungen, die im Fall einer Trennung oder wenn vereinbarte Grundlagen nicht erfüllt werden, erlöschen.
Fachliche, vielleicht zunächst nur Minderheitsansichten vertretende oder auf demokratische Gegenpositionen ausgerichtete Prozesse verlieren erfahrungsgemäß durch die Nivellierung ausgewählt falscher Mediatoren das Instrumentarium demonstrativer Gegenpositionen und die Option angeblich gewünschter verstärkter Bürgermitbestimmung – sie erfahren zumindest eine Optionsbehinderung. Aus Lobby- oder Politik- Abhängigkeit eingeführte Mediatoren gefährden letztlich das gesellschaftspolitische Rechtsempfinden, dass von Justiz und Politik nur eine geringe Unterstützung erfährt.
Am Beispiel Stuttgart 21 und seiner „Mediation“ wird erkennbar, dass mit dem Mediationsgesetz ein politisches Instrument institutionalisiert wird, politische Absichten und massive Kommunikations- und Beteiligungsfehler von Politikern oder anderen Entscheidungsträgern zum Nachteil von Bürgern durch Mediation zu nivellieren. Für solche Problemfälle scheint das thematisch „außergerichtlich“ orientierte Mediations-Arbeitsfeld vorgesehen zu sein. Die bei Stuttgart 21 und vergleichbaren Großprojekten sichtbar werdenden fahrlässigen oder absichtlichen Fehlinformationen und in Folge die Defizite zuvoriger Entscheidungen und Rechtsabsicherungen erklärt den Wunsch nach dieser Art Mediation. Die Fachvereinigung der Medienberater empfiehlt dagegen die komplette Aussetzung des Vorhabens, eine gesellschaftspolitisch objektivierte neue Zieldefinition, die Untersagung gesellschaftspolitisch wirkender Mediationen, die Untersuchung und Erfassung der gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Erarbeitung prüfbarer Qualifizierungen, Tätigkeits- und Vergütungsrahmen, die Analyse der Interessenbeteiligten und die Festlegung eines unabhängigen Zulassungsgremiums verschiedener gesellschaftlicher Kräfte.
Der FdM-Sprecher, Rolf G. Lehmann, regte an, auch die Erkenntnisse und Hinweise der Bundestags- Drucksache 13/4477 zu Rechts- und Weiterbildungsfragen der Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Deutschen Bundestages mit dem Abschlussbericht von 1998 heranzuziehen. Hier wird erkenntlich, wie methodisch qualifizierter gearbeitet werden kann, wie und mit welchem Erfolg Lobby- Gruppen auf Volks und Regierungsvertreter Einfluss nehmen und welche Entwürfe für heutige Mediationsund Qualifizierungsplanungen nutzbar sind.

Kontakt: Fachvereinigung der Medienberater FdM, Hegnacher Str. 30, 71336 Waiblingen,
Tel.: 07151-22206, www.fdm-ev.de, info@fdm-ev.de.
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29. Medientrends – Medienkompetenz für die European Masterclass
Standortbestimmung und Corporate Media - Opening 2010 am 27.02.2010
Virales Marketing ist out – kommt bakterielles Marketing? - Die B-Formel und viele weitere exklusive Themen
pdf-Einladung hier


FdM-Kooperation Corporate Media 2007
Neuer Juror: Dr. Uwe Haass (FWU)
Anmeldeschluss 24. September 2007
Preisverleihung 7. Dezember 2007 im HDG
Für die aktuellsten Information
pdf-Dokument hier


Highlights der 18. Masterausschreibung Corporate Media
- The European Masterclass
Trends und Preisträgerliste 2006/07
www.corporate-media-masteraward.com, www.corporate-media-masteraward.de
pdf-Dokument


Highlights der 17. Masterausschreibung Corporate Media
- The European Masterclass
17. Medienwettbewerb für qualitative Analysen von Meisterlösungen erster Adressen - UIPRE Union Internationale de la Presse Electronique 15. Mitträger von Corporate Media
Die Ausschreibungsunterlagen als pdf-Datei,
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Initiative "Medien- und Informationsgesellschaft,
Solidarität und Werteentwicklung"
2. Edenkobener Erklärung
Zweite medien- und gesellschaftspolitische Erklärung des Fachverbandes der Medienberater e.V. und der Medienakademie der Medienberater.
pdf-Dokument



Einladung zur 28. Fachtagung 2005 der Medienberater und Medienexperten - Schwerpunktthemen:
High Definition und Corporate TV-Netze in der Unternehmenskommunikation
PM und Finanzierung von Public Information-Medien MasterMonitoring 05
Meisterlösungen aus dem Segment Automobil- und KFZ-Branche
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August 2004:
Neue Informationen und Bedingungen zur Zertifizierung
"Member of the European Masterclass" der Tagungsresorts und zum Netzwerk "European Masterclass Community"

und mehr >>> hier


Pressemitteilung vom 20.11.2004
Member of the European Masterclass 2004 geehrt -
Corporate Media mit 38,9 % Plus
Die Robert Bosch GmbH erhält den "Master of Communication 2004"
Die Preisträgerlisten
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Der Medienhimmel wird heller - Vote for the European Masterclass 2004
16. Corporate Media - Meisterwettbewerb mit 38,9 % Zuwachs!
MasterGallery und Preisverleihung am 19. November wieder in der IHK-Akademie München
Programm / Einladung:
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Pressemitteilung vom 16.09.2004
Fachvereinigung der Medienberater auf der Kölner photokina 2004:
Jury- und Meetingpoint der Medienfachverbände
Halle 10.2, Gang Y, Stand 35
16. Corporate Media mit 20 % Plus und Nachjurierung ab 28.9.2004
Das Programm:
pdf-Dokument (ca. 48kB)


Pressemitteilung vom 08.06.2004
Fachvereinigung der Medienberater und Medienreport Verlags-GmbH legen erstmals medienwirtschaftliche Einschätzungen öffentlich vor
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Pressemitteilung vom 28.05.2004
16. Corporate Media - The European Masterclass 2004 - Termine und Anmeldungen MasterMonitoring-CDs des Meisterwettbewerbes fördern Unternehmen und Medienwirtschaft
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Einladung und Anmeldung:
pdf-Dokument (ca. 352 kB)

Pressemitteilung vom 01.03.2004
DER Fachvereinigung der Medienberater
UND DIE MEDIENAKADEMIE DER MEDIENBERATER LADEN EIN
27. Fachtagung "Medientrends & Marketingkompetenz im Tagungsmarkt"
26. - 27. März 2004 - Kurparkhotel Bad Dürkheim (Pfalz)
pdf-Dokument (ca. 129 kB)
Einladung und Anmeldung:
pdf-Dokument (ca. 285 kB)



Pressemitteilung vom 15.11.2003
15. Corporate Media und Open House München
Das Meistertreffen der Europan Masterclass in der IHK-Akademie München
Allianz AG: Master of Communication 2003, Peter Hielscher: Master HON

- Fachverband der Medienberater zeichnet Bestleistungen im Bereich Regie und eGovernment sowie herausragende Leistungen zur Marktqualifizierung aus
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Pressemitteilung vom 25.10.2003
- Spitzenevent der deutschsprachigen Wirtschaft in der IHK-Akademie München
- 15. Europäischer Meisterwettbewerb Corporate Media mit Open House München
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- Das Programm und die Registrierungunterlagen
pdf-Dokument (ca. 147 kB)



Qualifizierungsinitiative Member of the European Masterclass der Tagungsresorts startet am 21. Juli
1. Starnberger Masterclass - Businessmeeting im Hotel Residence Starnberger See; Themen: Tagungskonvergenz, Strategien im europäischen Wettbewerb, mediale Infrastrukturen
Die ersten deutschen Tagungsresorts in der European Masterclass 2003


Initiative "Medien- und Informationsgesellschaft, Solidarität und Werteentwicklung"
Edenkobener Erklärung
Medien- und gesellschaftspolitische Erklärung des Fachverbandes der Medienberater e.V. und der Medienakademie der Medienberater
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Zweifel am Grand Prix der Tagungshotels
Medienberater wollen für den Tagungsmarkt und seine Kunden transparente und kompetente Leistungsbewertungen
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